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Funktionelles Training

Funktionelles Training | Rückbesinnung auf die Ursprünge

Es gibt kaum eine Physiotherapiepraxis oder Fitness-Studio die mittlerweile nicht mit dem meist englisch bezeichneten Functional Training oder CrossFitness wirbt. Was wie ein moderner Hype klingt, ist eigentlich ein Schritt zurück zu einer Rückbesinnung auf die Herkunft des Wortes Fitness. Was bedeutet Fitness? Es bedeutet, den Körper für alle Anforderungen des Alltags optimal gestärkt zu haben und das Leistungsspektrum der eigenen Muskeln und Gelenke maximal nutzen zu können.

In der modernen Alltagswelt und vor allem im Berufsalltag kommen viele Bewegungen die unsere Biologie uns erlauben müsste, zu kurz oder können gar nicht mehr ausgeführt werden. Das naturgegebene Potential verkümmert, es werden repetitive Bewegungsmuster angeeignet, woraus Fehlhaltungen und schlussendlich schmerzhafte Zivilisationserkrankungen, wie Rücken-, Schulter und Hüftschmerzen resultieren können.

Während im klassischen gerätebasierten Training in Fitness-Studios nach zyklischen Trainingsplänen eine Muskelpartie nach der anderen trainiert und aufgebaut wird, wird im funktionalen Training der gesamte Körper angesprochen. Die Grundidee besteht darin, mit freien Gewichten und dem Eigengewicht des Körpers Übungen so auszuführen, wie man es möchte oder wie der eigene Fitness-Status es zulässt und nicht so wie die Konstruktion eines Trainingsgerätes es erlaubt.

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Haupttrainingsgerät Körper | Kleingeräte und Hilfsmittel

Für funktionales Training benötigt man weder viele teure Geräte, noch zwingend eine dreijährige Premiummitgliedschaft in einem Fitness-Club. Man kann bei entsprechender Disziplin und grundlegendem Verständnis allein und zu Hause trainieren, mehr Spaß und damit mehr Kontinuität hat man allerdings in der Gruppe. Im Frühling und im Sommer kann man häufig Trainer mit ihren Crossfit-Gruppen in der "freien Wildbahn" beim Training in Parks und auf Spielplätzen beobachten. Als Trainingsgeräte dienen hierbei oft die vorhandenen Bänke, Kletterseile oder Ähnliches. Was das freie Training mit dem klassischen Gerätetraining vereint, ist das zyklische Wiederholen von Übungen (Trainingssätze), um den beanspruchten Muskelgruppen einen eindeutigen Trainingsreiz zu übermitteln. Ein solches Gruppentraining läuft dann auch nach Zirkelschema ab, so dass jeder Teilnehmer jede Übung nach festgelegter Reihenfolge bestreitet.

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Eine Grundausstattung an Hilfmitteln / Kleingeräten für ein effektives funktionales Training muss nicht teuer sein. Oft genügen ein Gymnastikball (Balance und Rumpfstabilisierung), ein paar Kettlebells (Krafttraining mit teilweise katapultartigen Bewegungen), Übungsbänder wie z.B. Theraband (Übungen mit Widerstand), zwei Stühle und falls man die Möglichkeit hat, eine Stange für Klimmzüge ("die Mutter aller funktionalen Übungen").

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Für die Neuausstattung eines Trainingsraumes in einer Praxis oder für die Einrichtung einer Crossfit-Halle gibt es komplette Einrichtungskonzepte, die mit vielen ineinander greifenden Trainingsaufbauten für ein Maximum an Flexibilität und Effizienz sorgen. Als bekanntes Beispiel seien hier unsere Partner von Artzt (Ludwig Artzt GmbH) genannt, die mit ihrem pt-room genau solch eine Komplettlösung anbieten, die stets erweiterbar bleibt und Ihnen so permanent Möglichkeiten zur Veränderung schenkt.

Moderne Kursprogramme | Gruppentraining oder Personaltrainer?

In zeitgemäßen Physiotherapie-Praxen mit Functional Fitness / Crossfit Kursangeboten findet man noch einige spezialisierte Geräte mehr, die die Abwechslung der Übungen und auch die Effizienz bei gezielten Trainingseinheiten erhöhen können. Die so genannten "Battleropes" zum Beispiel sind zwei an einer Seite befestigten dicke Taue, die rhytmisch in Wellen versetzt werden müssen und somit Koordination und Kraft gleichermaßen steigern können. Ein weiteres Beispiel von umfunktionierten Alltagsgegenständen ist der so genannte "Gym-Hammer", ein großer schwerer Hammer der ebenfalls rhytmisch auf Reifen oder Gummiblöcke geschlagen wird.Bei Übungen mit solch spezifischen und hocheffizienten Wirkungsgraden ist Anfängern definitiv zu einem Kurs geraten, da man durch unsaubere und nicht körpergerecht ausgeführte Bewegungen mehr kaputt machen kann, als dass man seine Gesundheit und Fitness fördert.

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Grundsätzlich muß man für sich die Entscheidung treffen, ob man lieber in der Gruppe trainieren will oder noch intensiver mit einem Personal Trainer arbeiten möchte.Das Training in der Gruppe bietet den Vorteil, dass sich die Teilnehmer untereinander anspornen und motivieren und auch der Spaß nicht zu kurz kommt. Dies hilft, um den "inneren Schweinehund" dauerhaft zu überwinden und man geht gerne regelmäßig zum Training. Das Einzeltraining mit einem Personal Trainer sorgt für ein noch intensiveres und auf mich zugeschnittenes Trainingsprogramm, als in einer geleiteten Gruppe. Der Trainer kann noch spezifischwer auf meine Wünsche und Ziele eingehen und sorgt mit Motivation und manchmal auch noch ergänzenden Ernährungstipps für ein optimales Trainingserlebnis.

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Welcher Trainingstyp man ist, muß jeder für sich selbst entscheiden. Fakt ist aber, dass ein fachlich kompetenter Trainer oder Physiotherapeut genau weiß, wie eine Übung ausgeführt werden sollte und vor allem was Sie und Ihre Trainingsziele unterstützt.

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