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Swingstick Training

Swingstick Training | Stimulation der tiefliegenden Muskulatur

Der Swingstick ist ein Trainingsgerät welches dabei hilft die stabilisierende Muskulatur zu trainieren. Mit dieser sanften und ganzheitlichen Methode kann die Körperstabilität und -haltung verbessert werden.

Mit dem Swingstick werden tiefliegende Bereiche der Muskulatur stimuliert und es kann Fehlhaltungen, Rückenbeschwerden und einseitigen Belastungen so entgegengewirkt werden. Das Training mit dem Swingstick geht in die Tiefe, trainiert die Kernmuskulatur und mit dem richtigen Bewegungsprogramm kann nachhaltig und effektiv etwas gegen oben genannte Probleme getan werden. Viele Fitness-Studios bieten Kurse mit dem Schwingstab an, um diesen „Volkskrankheiten“ gegenzusteuern. Beim Workout mit dem Swingstick kann auch die Fettverbrennung erhöht und die Ausdauer verbessert werden. Der Einsatz ist vom Alter unabhängig und Menschen, die in ihrer Bewegung eingeschränkt sind, können ebenso gut mit dem Swingstick trainieren, wie Menschen ohne Beeinträchtigung.

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Wie funktioniert der Swingstick?

Die Erfinderin Andrea Burkhardt hatte im 2001 die Idee des aktiven Schwingstabs, welcher auch unter dem Namen Flexi-Bar oder Propriomed bekannt ist. Das Prinzip dahinter ist immer gleich, der Stab soll durch die eigene Kraft des Körpers zum Schwingen gebracht werden. Die Vibration, die der Stab dadurch abgibt, spricht die Muskelgruppen an, die sich reflektorisch anspannen und gegen die Schwingung arbeiten. Der flexible, aus Glasfaser bestehende Stab schwingt bei jeder Bewegung mit und der Körper versucht automatisch diese Schwingungen auszugleichen. So wird eine Gegenspannung erzeugt und auf sanfte Weise die Muskeln aktiviert sowie der Muskelaufbau gefördert.

Auch wenn das Swingstick-Training ziemlich einfach aussieht, benötigt es etwas Übung, um effektiv trainieren zu können. Wichtig dabei ist es die richtige Körperhaltung einzunehmen. Gebeugte Knie, gerader Rücken, Beine leicht gespreizt und der Blick nach vorn, um die Wirbelsäule gerade aufzurichten. Die Konzentration auf die Atmung lenken und am besten tief in den Bauch einatmen und langsam ausatmen.

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Schwingen will gelernt sein

Beim Training mit dem Swingstick werden die Arme und der Oberkörper relativ intensiv beansprucht. Es braucht ein wenig Übung, um den Umgang zu lernen und richtig trainieren zu können. Wichtig ist vor allem, nicht den ganzen Körper beim „Rütteln“ einzusetzen, sondern dagegen zu halten. Wenn das richtige Schwingen erst einmal gelernt ist, kann man sich gezielt auf die Übungen konzentrieren und auch gegebenenfalls die Schwierigkeitsstufe erhöhen. Eine Swingstick-Übung dauert in der Regel 15 bis 20 Sekunden und wird zwei bis dreimal wiederholt.

Zwischen den Übungen werden kurze Pausen eingelegt. Ideal für ein kurzes Training zwischendurch. Aber auch bei dieser Art des Trainings ist es wichtig, die Übungen regelmäßig zu machen. Zwei bis drei Mal die Woche je 30 Minuten ist ein ungefährer Richtwert, um Erfolge zu erzielen. Mit den Schwingimpulsen können verschiedene Körperregionen trainiert werden. Ob Rücken, Brust, Bauch oder Arme, je nach Übung und Schwierigkeitsgrad kann spezifisch auf den Trainierenden eingegangen werden.

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Muskelaktivierung durch Reflex

Sobald der Swingstick in Schwingung ist, wird der komplette Bewegungsapparat zum Ausgleich dieser Vibration gezwungen. Dabei werden kleinen Muskeln direkt an der Wirbelsäule unbemerkt beansprucht, in dem sie den Körper ausbalancieren. Die Vibration überträgt sich also vom Swingstick, über die Hände bis in die Tiefenmuskulatur. Diese tiefliegenden Muskelschichten werden von den Propriozeptoren (Meldeorgane) aktiviert. Sie melden dem Nervensystem fortlaufend die Lage und Stellung des Körpers im Raum und leiten diese Informationen mit ca. 650 km/h direkt an die jeweiligen tiefliegenden Muskeln. Da dieser Prozess so schnell abläuft, wird die Bewegung reflexartig über das Rückenmark und nicht bewusst vom Gehirn gesteuert.

Wenn solch ein Training, welches die tiefliegenden Muskelschichten trainiert, regelmäßig durchgeführt wird, werden z. B. die tiefen, kleinen Rückenmuskeln gestärkt und Rückenproblemen wird vorgebeugt. Krafttraining mit Hanteln oder an verschiedensten Maschinen hingegen beansprucht vor allem die oberflächlichen Muskelschichten. Das Swingstick-Training kann bei vielen Beschwerden helfen und vorbeugen, z. B. bei Problemen im Rücken, bei Schulter- und Nackenverspannungen, bei Gelenkarthrosen oder bei Lebenwirbelsäulen- und Hüft-Schwierigkeiten.

Der Swingstick scheint ein echter Allrounder zu sein, probieren Sie es doch auch einmal aus!

 

Im Folgenden Video: eine Auswahl an Übungen mit dem Swingstick:

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